Jeder Treffer wird genau registriert
100-Meter-Schießanlage für Langwaffen wurde am Samstag in Hesborn eingeweiht
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Hesborn (kwi) "Von
Anfang an gab es eine Vision von einem eigenen Schießstand, die als
unmöglich realisierbar angesehen galt", so Dieter Kesting,
Mitglied der Reservistenkameradschaft Hesborn, bei der Eröffnung der
neuen Schießanlage. Ein Traum verwirklicht. Die einzige 100-Meter-Schießanlage des HSK wurde am Samstag in Hesborn eingeweiht. Einen ersten Schießstand für Kurzwaffen gibt es dort seit 1992. Und nun haben die Vereinsmitglieder auch die zweite Anlage, diesmal für Langwaffen, fertig gestellt. |
Das ist der Lohn für die dreijährige Arbeit an der
kostspieligen Anlage, die der Verein selbst finanziert hat.
Der Schießsand bietet neuste elektronische Technik, bei der die Treffer
zuverlässig auf den Computerbildschirm übertragen werden. Indem die
Laserschicht beim Auftreffen des Schusses auf die Zielscheibe durchbrochen wird,
kann der Treffer bis auf 0,00 mm ermittelt werden.
Den Nachmittag der Einweihungsfeier eröffneten die Züscher und
Hesborner Böllerschützen mit lauten, aber harmlosen Schüssen. Es folgten
offizielle Reden vom Hallenberger Bürgermeister Michael Kronauge, dem
stellvertretenden Landrat des HSK, Rudolf Heinemann, sowie den Gratulanten der
befreundeten Vereine.
Kesting zufolge fordert das Schießen den Sportlern vor allem Konzentration und
Disziplin ab. Dass der Schießsport nach wie vor Zulauf hat, haben die
spannenden Wettkämpfe sowohl bei den Olympischen Spielen als auch an der
eigenen Anlage gezeigt.
Großes Lob hat der Verein von befreundeten Kameraden auch für das jährliche
"Internationale Militärschießen" erhalten. Michael Kronauge,
Bürgermeister der Stadt Hallenberg, erklärte: "Alle Achtung, kann ich da
nur sagen. Was Sie hier geschafft haben, muss Ihnen erst mal einer nachmachen.
Der Erfolgsgeschichte Reservistenkameradschaft haben Sie heute ein weiteres
Kapitel geschrieben."
Nach den Grußworten und der feierlichen Andacht weihte der Diakon Hans Joachim
Bexkens den Schießstand ein.
Später spielte die Jägerkapelle Hesborn auf und alle Gäste wurden zum
gemütlichen Beisammensein eingeladen.
Die Reservistenkameradschaft freut sich über die gute Resonanz, die sich schon
im Vorfeld durch Anfragen nach den Trainingsmöglichkeiten an der neuen Anlage
gezeigt hat. Auch andere Schützen sind künftig dazu eingeladen, auf der
modernen Anlage mit Langschusswaffen aller Kaliber zu trainieren.
(Quelle: Westfalenpost)