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Presseberichte der Jahre
Ausschnitt aus einem Bericht von RESERVE aktuell vom Mai 1987
Ein neuer Wettkampf im
Hochsauerland
1. Internationales Militärschießen der RK Hesborn/Hochsauerland
Hesborn - In fast jeder Ecke unserer Landesgruppe haben sich Reservisten zum Ziel gesetzt, militärische Wettkampfveranstaltungen ins Leben zu rufen, die nicht selten den Charakter internationaler Großveranstaltungen angenommen haben. Wie es scheint, soll dieser Palette ein weiterer Wettkampf hinzugefügt werden.
Die RK Hesborn aus dem Hochsauerland wird am Samstag, dem 23. Mai 1987, ihr <<1. Internationales Militärschießen>> durchführen. Bundeswehr, Reservisten, Bundesgrenzschutz, Polizei, NATO-Mannschaften, zivile Vereine sind als Teilnehmer angekündigt.
Ort der Veranstaltung wird die Standortschießanlage Frankenberg/Eder sein. Nennungsschluss für den 1. IMHH ist der 1.Mai.
Sollten sich Mannschaften an dieser Veranstaltung im Hochsauerland beteiligen wollen, können sie die Ausschreibungen bei der RK Hesborn, An der Stede 8 5789 Hesborn (0 29 84 / 84 19) beantragen.
Ausschnitt aus der Westfalen Post vom 1. Juni 1987
Schwere Geschosse umlagerten die Schützenhalle in
Hesbon
Großes Militärschießen in NRW ein voller Erfolg
Hesborn.(wi) "Schwere Geschosse" hatte die Bundeswehr in Hesborn aufgefahren. Panzerhaubitzen, Kraka, oder auch Beobachtungspanzer beherrschten die Szenarie rund um die Schützenhalle. Der Kampfpanzer Leopard II hatte nur bis zur hessischen Grenze vorstoßen dürfen und war in Hesborn nicht dabei. Die Waffen- und Geräteschau der Bundeswehr lockte viele Interessenten nach Hesborn. Doch der eigentliche Anlass dieses Spektakels: Die Reservistenkameradschaft hatte in Zusammenarbeit mit dem Fernmeldebataillon Frankenberg zum ersten internationalen Militärschießen eingeladen, das mit 560 Teilnehmern aus fünf Nationen die größte Veranstaltung dieser Art in ganz NRW war. Auf der Standortschießanlage in Frankenberg wurde in verschiedenen Gruppen und Geschützkategorien geschossen:
Die Mannschaftswettkämpfe, jeweils vier Schützen, wurden im Militärgewehrschießen 100 m (liegend freihändig) und im Militärpistolenschießen 15 m (stehend einhändig) ausgetragen.
Die 45köpfige Hesborner Reservistenkameradschaft (RK), die gleichzeitig ihr 10jähriges Bestehen feierte, hatte dieses Militärschießen schon zwei Jahre lang vorbereitet, bis es jetzt endlich soweit war. "Unsere Kameradschaft tritt mit dieser Veranstaltung an die Öffentlichkeit, um die Verbundenheit mit anderen Reservisten, aktiven Soldaten der Bundeswehr, den ausländischen Streitkräften, Bundesgrenzschutz, der Polizei und der Zivilbevölkerung zu dokumentieren", so Hans Dieter Kesting, RK-Leiter in Hesborn.
Die Hesborner-RK als Gastgeber nahm an dem Schießen nicht teil. Oberst von Detmering, Kommandeur im Verteidigungsbezirk 34, und RK-Leiter Hans Dieter Kesting beglückwünschten die Teilnehmer zu den hervorragenden Leistungen, den die RK-Hesborn auch im nächsten oder spätestens im übernächsten Jahr erneut ausrichten will.
Ausschnitt aus RESERVE aktuell vom Juli 1987
Größtes Militärschießen in Nordrhein-Westfalen
140 Mannschaften mit 560 Schützen aus sechs
Nationen kamen ins Sauerland
Hesborn (Ke) - Die Reservistenkameradschaft Hesborn feierte im Mai ihr zehnjähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums fand auf der Standortschießanlage der Bundeswehr in Frankenberg/Eder das >>1. Internationale Militärschießen Hesborn Hochsauerland<< statt. Bei diesem größten Militärschießen in Nordrhein-Westfalen kämpften 560 Schützen aus sechs Nationen (Belgien, Niederlande, USA, Großbritannien, Portugal und Deutschland) um die Pokale. Gesamtsieger wurde die Mannschaft des Bundesgrenzschutzes.
Den Wanderpokal des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewann der Gesamtsieger, das Bundesgrenzschutzkommando Mitte aus Bad Hersfeld. Die Wertung teilte sich in fünf Gruppen: A Gesamtsieger; B Reservisten der Bundeswehr; C Aktive Soldaten der Bundeswehr; D NATO Einheiten; E BGS/Polizei/JVA/Zoll; F Zivile Mannschaften.
Überreicht wurden die Pokale vom Kommandeur des Verteidigungsbezirkskommandos 34 Arnsberg, Oberstleutnant von Detmering. In den sechs Gruppen konnten sich folgende Mannschaften plazieren: Sieger bei den zivilen Mannschaften und Gewinner des Wanderpokals der Stadt Hallenberg wurde der Kameradschaftsverein Remblinghausen. In der Wertungsgruppe E siegte der Grenzschutz und erhielt den Wanderpokal des VdRBw. Bei den NATO-Teilnehmern in der Gruppe D konnte das 32. Hy Regiment RA (GB) den Sieg erringen und den Wanderpokal der RK Hesborn. Das Materialamt der Luftwaffe aus Köln war der Gewinner in der Gruppe der Bundeswehr (C) und konnte den Wanderpokal des Fernmeldebataillons mit nach Hause nehmen. Bei den Reservisten (B) schaffte die RK Plettenberg den Sieg und erhielt somit den Wanderpokal der KrG Arnsberg/Lippstadt. In der Gruppe A (Gesamtsieger) landete der BGS aus Fuldatal (I) auf dem dritten Platz hinter dem Zoll aus Heringen und dem Erstplatzierten der BGS-Abteilung Mitte 4, die den Pokal des Ministerpräsidenten entführte.
Nach der Siegerehrung spielte die Band >>Chiquiero<< zum Tanz. Eine Bombenstimmung der Wettkämpfer und der Bevölkerung in der vollbesetzten Hesborner Schützenhalle bildete einen gelungenen Rahmen zu der Großveranstaltung. Von allen Seiten hörte man anerkennende Bemerkungen über die von der RK Hesborn organisierte Veranstaltung. Kein Wunder. Immerhin waren insgesamt 90 Funktioner der Hesborner RK und des Fernmeldebataillons 320 auf den Beinen, um rund um die Uhr den Ablauf des Schießens sicherzustellen. Vorbildliche Organisation und ein straffer Zeitplan waren nach Angaben der Beteiligten die Garanten für diese in ihrer Größe einzige Veranstaltung in Nordrhein-Westfalen.
Ausschnitt aus dem Rundblick vom Juli 1987
Hesborn fest in der Hand der Reservisten
Bundeswehr zum Anfassen wurde anlässlich des 10jährigen Gründungsjubiläums der Reservistenkameradschaft am 23. Mai 1987 in Hesborn geboten. Militärische Kampffahrzeuge und Waffen wurden sachkundig erläutert und so manchem Jungen wird das Erlebnis nachhaltig bewusst bleiben, dass er in einem sich drehenden Panzerturm gesessen hat. Verbunden mit dem Jubiläum war das >>1. Internationale Militärschießen Hesborn Hochsauerland<< auf der Standortschießanlage in Frankfurt/Eder. Das Interesse an dieser Veranstaltung hatte sich RK-Vorsitzender Dieter Kesting und seine Kameraden so groß wahrscheinlich nicht vorgestellt und auch Oberst von Detmering war von den 140 (!) gemeldeten Mannschaften beeindruckt.
Dabei waren nicht nur Reservisten und militärische Vereinigungen zu diesem Wettstreit angetreten, sondern auch Feuerwehren, Schützenvereine, Kriegervereine, Hegeringe, THW, Zoll, BGS und Polizei. Sie kamen nicht nur aus allen Landen Deutschlands; der Anspruch >>internationales Militärschießen<< wurde von Mannschaften aus den Niederlanden, Belgien, USA und Großbritannien begründet. Als Sieger stellten sich einwandfrei die >>Profis<< heraus.
Den 1. Platz belegte der BGS, Abteilung Mitte 4 aus Fulda. Platz 2 errang das Zollkommissariat Heringen/Werra. Platz 3 konnte schließlich der BGS-Verband Fuldatal für sich in Anspruch nehmen. Allen teilnehmenden Mannschaften wird jedoch das Bewusstsein >>Dabei sein ist alles<< als Motivation bleiben. Am Sonntag war nach dem Feldgottesdienst dann Fahnenweihe mit Gefallenenehrung, Kranzlegung am Ehrenmal und großer Festzug.
Den Hesborner Reservisten schließlich muss man das Kompliment einer reibungslosen Organisation bescheinigen.
Ausschnitt aus dem Rundblick vom Juli 1987
Die Reservisten
in Hesborn haben eine neue Vereinsfahne. Zusammen mit der Feier ihres zehnjährigen Bestehens wurde auch die neue Fahne der 45köpfigen Reservistenkameradschaft gesegnet. Auf der Fahne: das Wappentier der Hesborner, der Kuckuck, daneben die ehemalige Ritterburg auf dem Stolzenberg, unten rechts ist die Friedenseiche zu sehen, daneben die Hesborner St. Goar Kirche. Am Ehrenmal unterhalb der Kirche gedachten die Reservisten und alle Vereine des Dorfes der Gefallenen beider Weltkriege.
Ausschnitt aus der Fuldaer Zeitung vom Juli 1987
Bundesgrenzschutz schoss sich an die Spitze
Scharf geschossen wird beim Bundesgrenzschutz Fulda: Ihre Zielkünste bewiesen jetzt beim 1.Internationalen Militärschießen in Hesborn im Hochsauerland die vier Mann der Schießmannschaft der Grenzschutzabteilung Mitte 4. 138 Teams nahmen an der "Premiere" dieses Wettbewerbs teil. Dazu gehörten die Bundeswehr, die Reservisten der Streitkräfte der US-Army, Großbritanniens, Belgiens, der Niederlande, Kanadas, der Polizei, des Zolls und des BGS. Das Fuldaer Team: die drei Polizeiobermeister Jürgen Wittmann, Karlheinz Becker, Peter Goldingen und der Hauptmeister der Polizeien im BGS Karl-Heinz Cullmann setzten sich erfolgreich gegen die Konkurrenz durch und erzielte einen beachtlichen ersten Rang in der Gesamtwertung. Die siegreichen Vier nahmen den Wanderpokal des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Johannes Rau, mit nach Hause und belegten den ersten Platz der Polizei-, Zoll- und BGS-Mannschaften. Die Mannschaft des Zollkommissariats Heringen placierte sich an zweiter Stelle.
Ausschnitt auf Reserve Aktuell vom Oktober 1987
Waffen- und Geräteschau der Bundeswehr: Ein großer Rahmen für die Fahnenweihe
Hesborn (Ke) - Parallel zur großen
internationalen Schießveranstaltung in Frankenberg/Eder lief in der
Schützenhalle von Hesborn ein Rahmenprogramm der Bundeswehr. Bei einer
Waffen- und Geräteschau zeigte man u.a. die Panzerhaubitze, einen
Beobachtungspanzer, einen Feuerleitpanzer, einen Kanonenjagdpanzer und eine
Panzerabwehrkanone der Luftlandeeinheit aus Iserlohn. Die Ausstellungsstücke
waren während des gesamten Tages von Schaulustigen umlagert. Soldaten gaben
bereitwillig Auskunft über die ausgestellten Panzer und Waffen, während in der
Schützenhalle ganztägig eine vielbeachtete Filmschau lief.
Am nächsten Tag stand die Weihe der neuen Fahne der Hesborner RK in der
Pfarrkirche St. Goar auf dem Programm, die umrahmt wurde von Musik der Hesborner
Jägerkapelle. Pastor Heinrich Mieszala erklärte die Bedeutung des Wappens ,
das die Rückseite der Fahne ziert. Nach der Fahnenweihe übergab der Pfarrer
die Fahne an den Vorsitzenden der RK Hesborn mit den Worten: "Haltet die
Fahne stets in Ehren. Unter dem Banner Christi sollt ihr euch stets in
kameradschaftlicher Weise verbunden fühlen." Die Fahnenträger
übernahmen, und nach dem Gottesdienst legte die RK unter den Klängen des
Musikzuges Battenberg am Ehrenmal einen Kranz nieder. Der Vorsitzende der RK
Hesborn, Dieter Kesting, hielt eine Ansprache in der er betonte, wie wichtig der
Frieden und seine Bewahrung sei und welchen entscheidenden Anteil Soldaten und
Reservisten der Bundeswehr daran hätten. Als der Festzug zur Schützenhalle
zog, wurde er begleitet von den Klängen des Battenberger Musikzuges. Die
Hesborner Jägerkapelle zeigte den Anwesenden ihr Können mit ausgesuchten
Stücken während eines Konzertes.
Unter den vielen Ehrengästen waren auch Pastor Mieszala und der Schirmherr der Veranstaltung, der Bürgermeister der Stadt Hallenberg Ulrich Gierse, sowie der Kreistagsabgeordnete Josef Kleinsorge.
Ausschnitt aus dem Ederkurier vom August 1987
Jubiläum der Hesborner Reservisten
Internationales Schießen
Hesborn. Die Bundeswehr stellte sich anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Reservistenkameradschaft in Hesborn vor. Kampffahrzeuge und Waffen wurden sachkundlich vorgestellt und erläutert.
Verbunden mit dem Jubiläum war das "1. Internationale Militärschießen Hesborn Hochsauerland" auf der Standortschießanlage in Frankenberg (Eder). Das Interesse an dieser Veranstaltung hatte sich RK-Vorsitzender Dieter Kesting so groß wahrscheinlich nicht vorgestellt: 140 Mannschaften hatten sich gemeldet. Dabei waren nicht nur Reservisten und militärische Vereinigungen zu diesem Wettstreit angetreten, sondern auch Feuerwehren, Schützenvereine, Kriegervereine, Hegeringe, THW, Zoll, BGS und Polizei. Sie kamen nicht nur aus allen Landen Deutschlands; der Anspruch "Internationales Militärschießen" wurde von Mannschaften aus den Niederlanden, Belgien, USA und Großbritannien begründet.
Als Sieger stellten sich einwandfrei die "Profis" heraus. Den ersten Platz belegte der BGS, Abteilung Mitte 4 aus Fulda. Platz zwei errang das Zollkommissariat Heringen/Werra. Platz drei nahm der BGS-Verband Fuldatal für sich in Anspruch. Am Sonntag folgten nach dem Feldgottesdienst die Fahnenweihe mit Gefallenenehrung, Kranzniederlegung am Ehrenmal und ein großer Festzug.
Ausschnitt aus RESERVE aktuell vom Mai 1988
Schießen im Hochsauerland
Hesborn - Am 11. Juni 1988 findet das 2. Internationale Militärschießen Hesborn/Hochsauerland statt. Dieses größte Militärschießen in Nordrhein-Westfalen führte im Jahr 1987 auf Anhieb 140 Mannschaften aus 6 Nationen zusammen. Der Auftakt des Wettkampfes beginnt am Freitag um 19.00 Uhr mit einem Kameradschaftsabend in der Hesborner Bürgerhalle. Die Mannschaften, die freitags anreisen, werden ab 14.00 Uhr durch den Verkehrsverein zu den bestellten Pensionen/Hotels geführt.
Der eigentliche Schießwettkampf beginnt am Samstag, dem 11. Juni 1988, um 7.00 Uhr auf der Standortschießanlage in Frankenberg/Eder und endet gegen 18.00 Uhr. Um 20.00 Uhr findet die Siegerehrung in der Hesbornen Bürgerhalle statt. Danach ist Tanz und kameradschaftliches Beisammensein. Mannschaften, die 1987 an der Veranstaltung teilgenommen haben, können sich sicherlich noch an diesen Abend erinnern.
Für die musikalische Unterhaltung wird die Band des Vorjahres wieder ihr Bestes geben.
Der Sonntag beginnt mit einem Feldgottesdienst, Kranzniederlegung und Festzug mit sich anschließendem Frühschoppen. Danach Rückreise der Teilnehmer. Die Schirmherrschaft für diesen Wettkampf hat der Kreistagsabgeordnete Josef Kleinsorge übernommen. Ausschreibungen können unter der oben genannten Adresse angefordert werden.
Ausschnitt aus RESERVE aktuell vom Juli 1988
Wiedereinmal eine riesige Beteiligung beim Internationalen Militärschießen in Hesborn
Hesborn - Zu den Hochsauerländer
Reservistentagen, verbunden mit dem 2. Internationalen Militärschießen Hesborn
Hochsauerland, kamen 480 Schützen aus fünf Nationen ins Hochsauerland nach
Hesborn. Veranstalter dieses bereits zum zweiten Mal stattfindenden
Militärschießens war die Reservistenkameradschaft Hesborn. Die
Schirmherrschaft dieser Großveranstaltung hatte der Landrat des
Hochsauerlandkreises, Rolf Füllgräbe, übernommen. Die Festrede anlässlich
der Gründung der Patenschaft zwischen der RK Bückeburg "Graf Wilhelm zu
Schaumburg Lippe" und der RK Hesborn Hochsauerland hielt der
Bundestagsabgeordnete Ferdi Tillmall. Den Wanderpokal des NRW
Ministerpräsidenten gewann der Gesamtsieger, die RAG Leverkusen. Sieger bei den
zivilen Mannschaften und Gewinner des Wanderpokals der Stadt Hallenberg wurde
der Kameradschaftsverein Remblinghausen. In der Wertungsgruppe der Polizei,
Grenzschützer und Zollmannschaften siegte die Grenzschutzabteilung Mitte 4 und
erhielt den Wanderpokal des VdRBw. Bei den NATO-Einheiten errang die 70th
Transport Cp. (USA) den Sieg. Sie erhielten den Wanderpokal der RK-Hesborn. Das
Lufttransportgeschwader 63 aus Rendsburg gewann bei den aktiven Soldaten; sie
nahmen den Wanderpokal des FmBtl 320 (Frankenberg) mit nach Hause. Bei den
Reservisten schaffte die RAG Leverkusen den Sieg und erhielt den Wanderpokal der
Kreisgruppe Arnsberg/Lippstadt.
Parallel zur Schießveranstaltung lief eine Waffen- und Geräteschau der
Bundeswehr mit dem Kampfpanzer Leopard 2 und Waffen der Luftlandetruppen aus
Iserlohn. Am Sonntag stand die Patenschaftsfeier zwischen der RK Bückeburg Graf
Wilhelm zu Schaumburg Lippe und der RK Hesborn Hochsauerland im Mittelpunkt des
Geschehens. Nach dem feierlichen Hochamt mit anschließender Kranzniederlegung
beider Kameradschaften wurde in der Schützenhalle unter den Klängen der
"Jägerkapelle Hesborn" die Patenschaft besiegelt. MdB Ferdi Tillmann
hielt die Festrede. Die Grußworte des Fürstenhauses Bückeburg wurde durch den
Hauptmann d.R. Ulrich Büthe überbracht.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom Mai 1988
2. Internationale Militärschießen
Über 500 Schützen aus der NATO zu Gast in
Hesborn
Hesborn. Zu den Hochsauerländer Reservistentagen werden am Wochenende in Hesborn über 500 Schützen erwartet aus der gesamten NATO erwartet. Veranstalter dieses bereits zum zweiten Male stattfindenden Internationalen Militärschießens ist die Reservistenkameradschaft Hesborn. Unterstützt wird sie vom Fm.Btl. 320 aus Frankenberg/Eder, dem VBK 34 aus Arnsberg, sowie dem VKK 342 aus Lippstadt.
Am morgigen Samstag findet bei der Schützenhalle Hesborn ein ganztägiges Rahmenprogramm statt, zu dem alle Bürger und Gäste der Stadt Hallenberg herzlich eingeladen sind. Für Verpflegung sorgt die Truppenküche der Bundeswehr. Die Bundeswehr ist mit dem Kampfpanzer Leopard 2 vertreten, sowie mit einer Luftlandetruppe aus Iserlohn. Der Bundesverband für Selbstschutz hat eine Ausstellung vorbereitet, wo sich jeder Bürger informieren kann. Die Schießwettkämpfe finden von 7 bis 18 Uhr auf der Standortschießanlage in Frankenberg statt. Siegerehrung ist um 20 Uhr in der Bürgerhalle Hesborn. Anschließend ist Tanz mit der Big Band "Chiquiero".
Am Sonntag steht die Patenschaftsfeier mit der Reservistenkameradschaft Bückeburg "Graf Wilhelm zu Schaumburg Lippe" im Mittelpunkt. Schirmherr der Veranstaltung ist Landrat Rolf Füllgräbe. Um 9.15 Uhr ist Antreten beim Vereinslokal "Emderhof". Der Feldgottesdienst findet gegen 9.30 Uhr statt. Um 10.30 Uhr ist Gefallenenehrung und Kranzniederlegung am Ehrenmal. Danach erfolgt der Festzug zur Bürgerhalle. Im Anschluss an den Frühschoppen hält der CDU-Bundestagsabgeordnete Ferdi Tillmann die Festrede. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Jägerkapelle Hesborn.
Ausschnitt aus RESERVE aktuell vom Mai 1988
Rekruten gelobten Treue
Hesborn. "Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen, und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen", erscholl es aus 400 Kehlen auf dem Hesborner Sportplatz. Bundeswehr-Rekruten des Panzergrenadierbataillons 53 aus Fritzlar, des Instandsetzungsbataillons 310 Koblenz und der Truppenteil für Elektronische Kampfführung aus Frankenberg (drei Kompanien des Fernmeldebataillons 320 sowie die Fernmeldekompanien 2 und 5) legten im Schein von Pechfackeln ihr feierliches Gelöbnis ab.
Drei Abordnungen der jungen Wehrpflichtigen versprachen, stellvertretend für ihre Kameraden mit Hand auf der deutschen Fahne, die Demokratie der Bundesrepublik durch ihren Wehrdienst zu sichern.
Der Frankenberger Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Wolff, sagte zu Beginn, es sei wichtig, diese Zeremonie gelegentlich in der Öffentlichkeit durchzuführen, um der Bevölkerung die Einbindung der Bundeswehr in den Staat optisch und akustisch vor Augen zu führen. Der besondere Dank des Kommandeurs galt der Hesborner Reservistenkameradschaft, der Hesborner Feuerwehr sowie der Stadt Hallenberg für die tatkräftige Unterstützung bei der Organisation des feierlichen Gelöbnisses.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom Mai 1989
Militärschießen: Vorbereitung läuft
Hesborner Reservisten laden für 20.
Mai ein
Hesborn. Die Vorbereitungen für das 3. Internationale Militärschießen am 20. Mai in Hesborn laufen auf Hochtouren. Die Kameraden der Reservistenkameradschaft Hesborn sind unermüdlich im Einsatz, um die vielen organisatorischen Vorbereitungen zu treffen. Bereits am Freitag, 19. Mai werden viele Wettkampfteilnehmer anreisen. Das Programm der Veranstaltung, die unter der Schirmherrschaft von Landrat Rolf Füllgräbe steht, beginnt am Freitag mit einem Kameradschaftsabend, bei dem Videovorführungen des Wettkampfes aus dem letzten Jahren im Mittelpunkt stehen.
Um 5 Uhr ist für das Leitungs- und Funktionspersonal dann am Samstag die Nacht vorbei, denn schon zwei Stunden später sollen auf dem Schießstand in Frankenberg die letzten Instruktionen gegeben werden. Punkt 7 Uhr fällt der erste Schuss.
Die Siegerehrung ist am Samstagabend um 20 Uhr in der Schützenhalle Hesborn, wo ab 21 Uhr die bekannte "Chiquiero-Band" aus Bad Wildungen zum Tanz aufspielt.
Nach dem Festzug durch das Dorf, Kirchgang, Kranzniederlegung und Frühschoppen treten die Teilnehmer am Sonntag die Rückreise an. An beiden Veranstaltungstagen läuft übrigens ein ganztägiges Rahmenprogramm bei der Schützenhalle. Eine Kompanie der Bundeswehr wird über ihre Aufgaben informieren.
Der Bundesverband für den Selbstschutz wird ebenso vertreten sein wie der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Aufgelockert wird die Veranstaltung durch ein Platzkonzert der Jägerkapelle Hesborn. Den Hunger soll ein deftiger Eintopf vertreiben.
Ausschreibungen zum 3. Internationalen Militärschießen Hochsauerland können bei der Reservistenkameradschaft Hesborn, An der Stede 8, angefordert werden.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom Mai 1989
Größtes Militärschießen in der
Bundesrepublik
170 Mannschaften aus ganz Europa zu Gast in
Hesborn
Hesborn. 640 Schützen aus allen Teilen der NATO-Staaten erwartet die Reservistenkameradschaft Hesborn an diesem Wochenende zum 3. Internationalen Militärschießen. 170 Teams aus Belgien, Großbritannien, Luxemburg, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Portugal, USA und Bundesrepublik gehen bei dem größten Militärschießen dieser Art in in Deutschland an den Start.
Durch die Beteiligung der Bundeswehr, der Reservisten, der befreundeten Nationen und zahlreicher Vereine stellt das Schießen einen Beitrag zur Förderung und Pflege eines freundschaftlichen Verhältnisses zwischen der Bevölkerung und den Streitkräften dar.
Unterstützt wird die Reservistenkameradschaft Hesborn bei dieser Mammutveranstaltung vom Fernmeldebataillon 320 Frankenberg/Eder unter ihrem Kommandeur Oberstleutnant Dieter Wolff, sowie vom VBK 342 unter Oberstleutnant Meyer, sowie vom VBK 34 unter Oberst Pfister. Der Dank der Reservistenkameradschaft richtete sich besonders an das FmBtl 320, das diese Veranstaltung mit Personal unterstützt, denn ohne Mithilfe wäre dieser Wettkampf nicht durchführbar.
Die Geräteschau der Bundeswehr wird durchgeführt von der 4KpSanBtl 2 aus Marburg. Diese Kompanie unter der Führung von Hauptmann Langkopf wird am Samstag bei der Schützenhalle Hesborn einen Truppenverbandsplatz aufbauen, der rein informativ einen Einblick geben soll in die Arbeit eines Sanitätsbataillons.
Neben Filmvorführungen läuft am Nachmittag auch eine Ausstellung des Bundesverbandes für Selbstschutz und ein Platzkonzert der Jägerkapelle Hesborn.
Die Siegerehrung des Wettkampfes, der auf der Schießanlage in Frankenberg ausgetragen wird, ist um 20 Uhr in der Schützenhalle Hesborn, wo anschließend die Chiquiero Big Band zum NATO-Ball aufspielt.
Am Sonntag ist ein Feldgottesdienst mit Kranzniederlegung am Ehrenmal, an dem u.a. auch die Vereine des Dorfes sowie die Jägerkapelle Hesborn teilnehmen. Die Kapelle spielt anschließend auch zum Frühschoppenkonzert. Alle Gäste und Dorfbewohner sind eingeladen; für Verpflegung sorgen die Truppenküche des FMBtl. 320 aus Frankenberg und das THW Hesborn.
Ausschnitt aus der Westfalenpost Nr. 117 des Jahres 1989
Hesborn: Militärschießen lockte 170
Mannschaften
Schützen aus 12 Nationen lobten glänzende
Organisation
Hesborn. "Glänzend organisiert", lautet der Tenor aller Teilnehmer des Internationalen Militärschießens, das die RK Hesborn am Wochenende zum dritten Mal veranstaltete. "Noch mehr Schützen hätten wir nicht verkraften können. Das Limit war mit 170 Mannschaften aus 12 Nationen erreicht. Ein Kompliment an alle Helfer, dass wir zeitmäßig dennoch klargekommen sind", zog Dieter Kesting, Vorsitzender der RK Hesborn eine positive Bilanz.
Die Erleichterung war den 54 Mitgliedern am Schlusstag anzumerken. Schließlich hatte man sich fast ein Jahr auf den großen Tag vorbereitet. "Ein Teil der Truppe musste sich sogar einige Tage Urlaub nehmen", berichtete Kesting. Mit zahlreichen Problemen hatte sich die RK im Vorfeld des größten Militärschießens in der Bundesrepublik auseinander zusetzen. Schon die Akkreditierung der Ausländischen Teilnehmer nahm viel Zeit in Anspruch. Außerdem musste ein Großteil der insgesamt 640 Schützen in der Umgebung untergebracht werden. "Neben der Förderung und Pflege des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen Bevölkerung und Streitkräften leisten wir damit auch einen Beitrag zum Fremdenverkehr. Viele Teilnehmer kommen bekanntlich als Gäste wieder", so Kesting.
Unterstützt wurden die Hesborner von der Bundeswehr, die Waffen, Munition und Verpflegung zur Verfügung stellte. Die Organisation aller drei Tage u.a. mit Geräteschau, NATO-Ball, Umzug durch den Ort und Frühschoppen mit der Jägerkapelle, lag allein in den Händen der heimischen RK. Als nicht unrealistisch bezeichnete Kesting im Übrigen die Möglichkeit, im nächsten Jahr auch Mannschaften aus dem Ostblock einzuladen.
Im Mittelpunkt der Mammutveranstaltung stand das Schießen mit G3 und Pistole auf dem Schießstand in Frankenberg. Pro Mannschaft gingen vier Schützen an den Start. Im Gesamtergebnis und im Bereich "Polizei und BGS" hatte die Grenzschutzabteilung Mitte 4 aus Fulda die Nase vorn. Die weiteren Sieger: Reservisten: RAG Levrebusen 1. Bundeswehr: LTG 63 Rensburg. Ausländer: Jages Te-Paad, Belgien, stationiert in Arolsen. Private Vereine: Kameradschaftsverein Remlinghausen. Hesborner Vereine: Schützenverein.
Einen Truppenverbandsplatz
hatte die 4. Kompanie des SanBtl2 aus Marburg unter Führung von Hauptmann Langkopf im Rahmen des 3. Internationalen Militärschießens vor der Schützenhalle in Hesborn aufgebaut. Staunend ließen sich die Besucher von den Soldaten durch das "kleine Krankenhaus" führen. Vom OP-Tisch, über eine mobile "Zahnarztpraxis", ein Labor , ein Röntgengerät, bis zur Apotheke und einer Bettenstation fehlte es an nichts. In rund 4 bis 6 Stunden kann das Lager im Ernstfall aufgestellt werden. Dann ständen auch Ärzte bereit, die nicht nur verwundete Soldaten, sondern auch die Zivilbevölkerung betreuen würden.
Ausschnitt aus Loyal vom März 1989
Militärschießen
Hesborn - Unter der Schirmherrschaft des Landrates des Hochsauerlandkreises Rolf Füllgräbe findet vom 19. bis 21. Mai das "3. Internationale Militärschießen Hesborn Hochsauerland" statt. Eine hohe Teilnehmerzahl zeugt von der Beliebtheit der Veranstaltung und eins sei vorweg verraten: An allen drei Tagen gibt es für die Wettkämpfer musikalische Unterstützung vom Reservisten-Musikzug Nordbaden.
Ausschnitt aus dem Astenkurier vom Mai 1990
Ostwest-Beziehung: Zum Hesborner NATO-Ball Musik von Leipziger Band
Im Rahmen des internationalen Militärschießens in Frankenberg findet am Samstag, 19. Mai, ab 19.00 Uhr in der Hesborner Schützenhalle der vierte internationale NATO-Ball statt. Im Lichte der neugestalteten Ostwest-Beziehungen gewann die ausrichtende Reservistenkameradschaft Hesborn die Showband "Musik-Service Leipzig" für ein Gastspiel im Hochsauerland.
Die Band, nicht nur im Ostblock bekannt durch zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte unter anderem in der Sowjetunion, Tschechoslowakei, Polen, aber auch in Dänemark und Österreich machte hierzulande mit Auftritten, beim Berliner Bundespresseball und bei der Frankfurter Bundesgartenschau auf sich aufmerksam. In Hesborn wird die Leipziger Showband von 19.00 bis 2.00 Uhr eine eigene Musik-Show präsentieren. Erst "die friedliche Demonstration der Bürger in der DDR", so Dieter Kesting von der Reservistenkameradschaft Hesborn, "hat dies möglich gemacht!"
Ausschnitt aus dem Astenkurier vom 15. Mai 1990
In Hesborn alles belegt: Friedliche Invasion zum vierten Militärschießen
Das bundesweit größte Militärschießen mit dreitägigem Rahmenprogramm von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. Mai, sorgt schon vorab für Rekordmeldungen. Seit Wochen sind alle Übernachtungsmöglichkeiten in Hesborn ausgebucht, sodass ein "Teil der Gäste in Medelon untergebracht werden musste", berichtete Dieter Kesting, erster Vorsitzender der ausrichtenden Reservistenkameradschaft Hesborn. Über 1.000 Besucher aus dem In- und Ausland , darunter auch erstmals Sportschützen aus der DDR, haben sich angesagt.
Zum sportlichen Teil der Veranstaltung unter der Schirmherrschaft des Landrats Rolf Füllgräbe erwarten die Hesborner Reservisten rund 160 Vierermannschaften. Gemeldet haben neben Mannschaften der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes Militär-Teams aus den USA, aus Belgien, Großbritannien , Frankreich, Luxemburg, der Schweiz und den Niederlanden. Aber auch zivile Sportschützen sind in einer offenen Klasse am Drücker. So war es auch Teilnehmern aus der DDR möglich, erstmals das Schießen, das auf dem Bundeswehrschießstand in Frankenberg an der Eder ausgetragen wird, mitzumachen. Denn so weit ist es mit der Annäherung von Ost und West denn doch noch nicht, dass auch Ostblock-Soldaten ihre Visitenkarten beim internationalen Militärschießen abgeben könnten.
Dass aber angesichts der allgemeinen Entspannung und der bevorstehenden Verbrüderung große Teile der Bevölkerung wachsende Vorbehalte gegenüber allzu militärischem Gehabe an den Tag legen, weiß auch der Hesborner Dieter Kesting. "Neben dem sportlichem Aspekt soll die Veranstaltung dazu dienen, Bekanntschaften zu Freundschaften zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen", betont der Oberfeldwebel der Reserve.
Ihr Teil zur Entspannung haben die Hesborner Reservisten zweifellos beigetragen, denn erstmals überhaupt sind DDR-Schützen bei einem militärischen Wettkampf im Bundesgebiet dabei. Außerdem gelang es dem Ausrichter, für den NATO-Ball, der am Samstag 19.Mai, um 20.30 Uhr in der Hesborner Schützenhalle stattfindet, die Musik-Showband Leipzig zu verpflichten. Alles zusammen "ein wesentlicher Schritt nach vorn zur Verständigung beider Interessenblöcke", sind Kesting und sein Stellvertreter Joachim Niggemann überzeugt.
Umfangreiche, mehrmonatige Vorbereitungen waren nötig, um die Veranstaltung in der bereits dreimal bewährten Form auf die Beine zu stellen. Nicht ganz uneigennützige Unterstützung erfuhren die Hesborner Reservisten unter anderem durch das Frankenberger Fernmeldebataillon unter Kommandeur Oberstleutnant Adolf Gabriel, das Verteidigungskreiskommando unter Oberstleutnant Heinz-Peter Albrecht und Verteidigungsbezirkskommando unter Oberst Helmut Pfischen. Schließlich weiß man auch in Bundeswehrkreisen um die Wichtigkeit öffentlicher Selbstdarstellung. So nutzt die Bundeswehr die Gelegenheit zu einer Waffen- und Geräteschau am Samstag, 19. Mai, ab 13 Uhr an der Schützenhalle. Gegen 15 Uhr wird dabei ein Hubschrauber des Heeresfliegerregiments 36 in Hesborn landen. "Das ist keine Flugvorführung", betont Dieter Kesting. Seit dem Desaster von Ramstein ist auch die Bundeswehr vorsichtig geworden. Nicht fehlen darf bei der Mammutveranstaltung der Bundesverband für den Selbstschutz, der mit einer Ausstellung auf sich aufmerksam zu machen versucht.
Am Samstagmorgen ist jedenfalls schon um 4 Uhr für die Organisatoren die Nacht vorbei, denn bereits 2 Stunden später werden auf dem Frankenberger Schießstand letzte Vorbereitungen getroffen und Punkt 7 Uhr fällt der erste Schuss.
Ausschnitt aus dem Astenkurier vom Juli 1990
Im Biwak: Hesborner Reservisten zu Besuch bei Panzerbataillon in Bergen
Einen Tag verbrachte die Reservistenkameradschaft
Hesborn als Gast des Panzerbataillons 63 auf dem Truppenübungsplatz
Bergen-Hohne bei Munster. Dabei bot sich den Besuchern aus dem Hochsauerland
Gelegenheit, mit dem Leopard zwei durchs Gelände zu donnern.
Die Reservisten hatten auch ihre Frauen mitgebracht. Frauen bei der Bundeswehr ?
Für Ulrike Brieden, Gattin des Hesborner RK-Schriftführers gar keine Frage:
"Selbstverständlich" würde sie ihren "Mann" stehen,
"um für Frieden in Freiheit dem Volke zu dienen."
Der für die Reservistenkameradschaft, so Vorsitzender Dieter Kesting,
"recht aufschlussreiche Tag" klang aus dem Biswaklager der ersten
Kompanie. Zu diesem Truppenteil unterhalten die Hesborner besonders
freundschaftliche Beziehungen, unterstützt durch Kompaniechef Major
Riemenschneider die Reservisten beim Militärschießen regelmäßig durch die
Abstellung von Personal.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom 27. Mai 1991
Von Klassik bis zum Musical
Heeresmusikkorps 2 in Hesborn
Hesborn.(ro) Musikalische Leckerbisse servierte das Heeresmusikkorps 2 aus Kassel den 500 begeisterten Zuhörern, die zu einem Wohltätigkeitskonzert in der Bürgerhalle Hesborn gekommen waren. Zwei Stunden lang glänzten die von Hauptmann Walter Ratzek dirigierten Bundeswehrsoldaten mit ansprechender und abwechslungsreicher Programmfolge. Dabei kamen sowohl die Anhänger klassischer Musik als auch Freunde moderner Kompositionen voll auf ihre Kosten.
Opern wie zum Beispiel die Ouvertüre zu Wagners "Meistersingern" waren ebenso vertreten wie der Strauß-Walzer "An der schönen blauen Donau" sowie Musicalmelodien aus "Das Phantom der Oper" und traditionelle Militärmusik wie der "Radetzky Marsch", "Washington Post", "Jubelklänge" und "Preußens Gloria".
Nach dem offiziellen Ende des ausgedruckten Programms musste Hauptmann Ratzek als Tribut für den anhaltenden Beifall erneut den Taktstock erheben zum Marsch "Alte Kameraden" und dem "Marsch der Hannoverschen Pioniere".
Der Erlös des von der Reservistenkameradschaft (RK) Hesborn veranstalteten Konzertes kommt dem Berufbildungswerk Bigge-Olsberg zugute.
Vor Beginn des Konzertabend hatte der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft Hans Dieter Kesting unter den Ehrengästen den Schirmherren MdL Günter Langen aus Medebach, den stellvertretenden Landrat des HSK Egon Kramer (Olsberg), Hallenbergs Bürgermeister Ulrich Gierse, Stadtdirektor Winfried Bekker und der Kommandeur im Verteidigungsbezirk 34 Oberstleutnant Högger begrüßt.
Ausschnitt aus RESERVE aktuell vom März 1991
Heeresmusiker zu Gast in Hesborn
Hesborn - Der Reservistenkameradschaft Hesborn ist es gelungen, das Heeresmusikkorps der 2. Panzerdivision aus Kassel zu einem Wohltätigkeitskonzert zu verpflichten. Das Konzert findet am Donnerstag, dem 23. Mai 1991 (zwei Tage vor dem 5. IMHH 1991) um 20 Uhr in der Schützenhalle in Hesborn statt. Die Einnahmen aus dem Konzert gehen zu je 50 Prozent an Institutionen für bedürftige Personen aus Kassel und Olsberg.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom April 1991
Auftakt mit Heeresmusikkorps
Wohltätigkeitskonzert im Rahmen des
Militärschießens
Hesborn. Die Reservistenkameradschaft Hesborn richtet vom 23. bis 26. Mai das 5. Internationale Militärschießen Hochsauerland aus. Zum Auftakt ist es den Veranstaltern gelungen, das Heeresmusikkorps der 2. Panzergrenadierdivision aus Kassel zu einem Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Aktion für Behinderte zu verpflichten. Die Veranstaltung, zu der alle Interessenten herzlich eingeladen sind, findet am Donnerstag, 23. Mai, um 20 Uhr in der Schützenhalle statt.
Karten für dieses Konzert werden an den Vorverkaufsstellen bei der Volksbank Winterberg, Hallenberg, Hesborn, Züschen, Medebach, Medelon, sowie im Gasthof Emderhof und in der Bäckerei in Vogt in Hesborn bereitgehalten. Das Heeresmusikkorps der 2. Panzerdivision unter der Leitung von Hauptmann Walter Ratzek wurde 1956 gegründet und besteht aus 60 Soldaten, teils Berufs- und Zeitsoldaten, teils Wehrpflichtige. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. die musikalische Umrahmung von Veranstaltungen der Truppe und Konzerte, die vor allem die Verbindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung fördern sollen. Das Musikkorps wird auch zur repräsentativen Vertretung deutscher Musikkultur ins Ausland entsandt (Auftritte in Schweden, Italien, Spanien, Norwegen und den USA). Als erstes deutsches Musikkorps spielte man am "Tag der deutschen Wiedervereinigung" im Weißen Haus in Washington.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom 1. September 1992
Schießanlage und Clubhaus eingeweiht
Hesborner Reservistenkameradschaft begrüßte viele
Gäste
Hesborn. (hjh) Zahlreiche gute Wünsche
begleiteten die Reservistenkameradschaft Hesborn am Samstag nachmittag bei der
Eröffnung der Schießanlage am Galgenberg. Gut acht Jahre hat es gedauert, bis
der 25-m-Pistolenstand nebst Clubhaus endlich fertig war. 6500 Arbeitsstunden
steckte die Kameradschaft in das Projekt.
Vorsitzender Dieter Kesting konnte bei der Einweihung eine Reihe Angehöriger
befreundeter Kameradschaften und NATO-Einheiten sowie Vertreter des
Öffentlichen Lebens - Landrat Leikop, stv. Bürgermeister Isenberg,
Stadtdirektor Becker, Bürgermeister Braun (Winterberg) - und der örtlichen
Vereine begrüßen.
Vikar Scheliga - er vertritt z.Zt. Pastor Mata Mera - segnete die Anlage.
Schüsse hallten am Samstag noch noch nicht durch die Anlage. Das bleibt dem
Eröffnungs-Schießen vorbehalten, das noch in diesem Herbst stattfinden soll.
Ausschnitt aus den Astenkurier vom 1. Oktober 1992
Eröffnungsschießen am Galgenberg: Offene Tür bei den Reservisten
"Feuer frei" am Tag der deutschen
Einheit: Den neuen Schießstand am Galgenberg stellt die
Reservistenkameradschaft Hesborn am Samstag, 3. Oktober, ab 10 Uhr der
Bevölkerung vor. Nicht nur aktive Sportschützen, sondern auch Bürger und
Gäste des Kuckucksort können mit Leihwaffen ihre Treffsicherheit erproben.
Auch für Kinder ab zwölf Jahren und Jugendliche wird ein Schießen
veranstaltet, das zwischen 13 un 14 Uhr stattfindet.
Das Eröffnungsschießen auf dem Schießstand, der Ende August eingeweiht wurde,
endete um 15 Uhr. Danach gibt's Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis. Eine
Ausstellung rund um den Schießsport rundet das Programm ab. Die Hesborner
Reservistenkameradschaft hofft auf gute Resonanz seitens der
Bevölkerung.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom 3. Oktober 1992
RK: Tag der offenen Tür
Hesborn. Nachdem der Schießstand der
Reservistenkameradschaft eingeweiht worden ist, lädt die RK für heute,
Samstag, ab 10 Uhr alle Bürger und Gäste zu einem Tag der offenen Tür auf die
neue Schießanlage am Galgenberg ein.
Aktive Sportschützen und Interessenten können außerdem mit den zur Verfügung
gestellten Waffen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Um 15 Uhr wird das
Eröffnungsschießen beendet. Danach gibt es Kaffee und Kuchen zum
Selbstkostenpreis für alle Besucher.
Auch für die Jugendlichen ab 12 Jahre hat die Reservistenkameradschaft ein
schießsportliches Programm vorgesehen. Um die notwendige Sicherheit zu
gewährleisten, schießen die Jugendlichen nur in der Zeit von 13 bis 14
Uhr.
Eine Ausstellung rund um den Schießsport rundet das Programm
ab.
Ausschnitt aus der Westfalenpost vom 1. Juni 2002:
800 Soldaten zielten über Kimme und Korn
16. Internationales Militärschießen in Hesborn und Frankenberg
Hesborn/Frankenberg.(hwc) Auf der Bundeswehrschießanlage in Frankenberg kämpften über 800 Schützen aus acht Nationen und den USA um Wander- und Siegerpokale beim 16. Internationalen Militärschießen Hesborn im Hochsauerlandkreis (IMHH).
Mannschaften aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Holland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und den USA traten zum Vergleichsschießen mit Gewehr, Pistole und Maschinenpistole an. I unterschiedlichen Klassen wurden aktive Soldaten, Reservisten sowie Polizei, Grenzschutz, Zoll und zivile Vereine getrennt gewertet.
Den Teilnehmern wurde zudem ein umfangreiches Begleitprogramm geboten. Gleich zu Beginn der dreitägigen Veranstaltung legten die Teilnehmer einen Kranz am Ehrenmal nieder. Beim Kameradschaftsabend im Sinne der Völkerverständigung spielte der Battenberger Musikzug in der Hesborner Schützenhalle auf. Nach dem ganztägigem Schießen am Samstag sorgte die Live-Band "Cocktail" beim Ball für mächtig Stimmung.
Die Siegerehrung nahmen gemeinsam RK-Vorsitzender Hauptfeldwebel d.R. Klaus-Dieter Adam mit Oberst Gregor Brendan, dem Kommandeur des Verteidigungsbezirkskommandos aus Arnsberg, Hallenbergs Bürgermeister Michael Kronauge, Stabsfeldwebel Günter Maurer vom Frankenberger Fernmelderegiment und MdL Günter Langen vor. Unter nahezu 1000 Anwesenden war auch Hesborns Ortsvorsteher Friedhelm Guntermann.
Oberst Brendans Dank galt Klaus-Dieter Adam von
der Reservistenkameradschaft Hesborn sowie Oberstleutnant Bernd Münstermann als
Verantwortlicher für das Schießen genauso wie allen anderen, die für die
Veranstaltung verantwortlich zeichneten. Sein besonderer Dank galt dem
Frankfurter Fernmelderegiment, das die Schießanlage zur Verfügung gestellt
hatte. Der Wanderpokal des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten
Wolfgang Clements und der Wanderpokal des Fernmelderegiments für aktive
Soldaten ging an das Team vom Lufttransportgeschwader 62 aus Wunstorf.
Die Niederländer von der "Missle Group" belegten den zweiten Platz
vor den beiden Teams der RK Giesel, die auch in der Wertung
Bundeswehrreservisten die ersten Plätze belegten. Beste ausländische
Mannschaften waren die "Missle Group" vor dem Team der dänischen
Offiziersschule aus Kopenhagen und einem Team aus Belgien. Der Schweizer
Unteroffiziersverein Basel belegte nur den fünften Platz. In der Gruppe
Polizei, BGS und Zoll ging der Sieg erstmals an die Polizei aus Augustdorf. Den
Pokal der Stadt Hallenberg erhielt der Schießverein Beddelhausen als bestes
ziviles Teilnehmerteam, das vor Medebach und der Schützenbruderschaft Hesborn
siegte.
Während der dreitägigen Veranstaltung besuchten über 1000 Gäste die Ausstellung von Gerät, Hubschrauben und Flugabwehrsystemen der Bundeswehr, die rund um die Schützenhalle Hesborn zu besichtigen waren. Das dreitägige Treffen endete mit einem Gottesdienst und einem Frühschoppenkonzert, das vom Musikzug Battenberg gestaltet wurde.
Ausschnitt aus einem Bericht der Zeitschrift Visier vom August 2003
Klassentreffen
Hesborn: Internationales Militärschießen
Der Zusammenhalt zwischen den verschiedenen Interessengruppen legaler Waffenbesitzer oder -nutzer wird zwar gebetsmühlenartig gepredigt, findet sich aber in der Realität eher selten. Mit gutem Willen funktioniert es jedoch auch in der Praxis. In Hesborn im Hochsauerlandkreis findet alljährlich im Mai ein internationales Militärschießen statt. Als Ausrichter zeichnet das Verteidigungsbezirkskommando (VbK) 34 Arnsberg unter Oberst Spangenberg verantwortlich. Die organisatorische Leitung liegt in den Händen der Reservistenkameradschaft Hesborn-Hochsauerland. Die RK Hesborn machte sich bereits vor 17 Jahren daran, einen Wettkampf auszurichten, bei dem aktive Soldaten der NATO, Reservisten , aber auch Mannschaften des Bundesgrenzschutzes, der Polizei, des Zolls und der Justizvollzugsanstalten starten sollten. Die Idee zündete, und das Hesborner Militärschießen wächst jährlich. Waren es im letzten Jahr noch 198 teilnehmende Mannschaften mit jeweils vier Schützen, kamen diesmal schon 217, davon allein 30 zivile Mannschaften. Mit inzwischen fast 870 Schützen ist das IMHH aber schon beinahe an die Grenzen gestoßen.
Geschossen wurde mit dem G 36 sitzend aufgestützt auf eine Entfernung von 85 Meter auf die normale 25-m-Präzisionsscheibe des Deutschen Schützenbundes. Man wertete das Mannschafts-Ergebnis aus vier mal zehn Schuss, und die Gesamtwertung offenbarte, das auf hohem Niveau geschossen wurde: So erreichte die Startergruppe der Niederlande mit einem Durchschnittsergebnis von 45 Ringen pro Pistolen-Durchgang und 87 Ringen aus der Wertung mit dem G 36 zwar unter den 14 ausländischen Mannschaften den Ersten Platz, lag aber in der Gesamtwertung "nur" auf Rang 5. Platz Nummer Eins belegte diesmal eine zivile Mannschaft des SSV Beddelhausen, dessen Gruppe I im Schnitt mit ebenfalls 45 Ringen von der Pistolenbahn kam, aber mit 93,75 Ringen pro Schütze im Gewehrschießen die Meßlatte sehr hoch legte. Insgesamt 555 von 600 möglichen Punkten heimste die Siegermannschaft ein.
Die Übung mit der P 8 bestand aus vier mal fünf Schuss auf 25 Meter stehend Freihand. Hier setzte sich die VISIR-Autorin Lemis Riegel mit 48 von 50 Ringen an die Spitze des Teilnehmerfeldes von knapp 900 Schützen. Bedingt durch den Irakkrieg fehlten diesmal die Mannschaften aus England und Amerika. Doch trotz der kleineren Startgruppe ausländischer Teilnehmer spannte sich der Bogen von Spanien bis Dänemark. Fast schon Stammgäste sind die Belgier, Dänen, Luxemburger, die Niederländer, Österreicher und die Schweizer. Das 18. IMHH findet voraussichtlich am 15. Mai 2004 statt. Wer teilnehmen möchte, der sollte ab Februar 2004 den VISIR-Terminkalender genauer betrachten oder auf die entsprechende Ausschreibung unter www.reservisten.de (Rubrik: "Veranstaltungen") warten.
Westfalenpost Nr.114 vom Mittwoch den 17.Mai 2006:
Viele internationale Gäste und eine super Stimmung
250 Mannschaften beim Militärschießen / Abends tolle Party
Hesborn. (tha) Trotz des durchwachsenen Wetters war die Stimmung
beim Wettkampf im Rahmen des "Internationalen Militärschießens"
gut. Bereits ab 6 Uhr morgens war die Schießbahn in Frankenberg belegt.
Ursprünglich sollte die Schießanlage bereits im April umgebaut werden. Da das
größte Militärschießen in Deutschland allerdings ein wichtiges lokales
Ereignis ist, wurden die achtmonatigen Bauarbeiten verschoben, sodass die Bagger
erst anschließend anrücken konnten.
Eine Vielzahl internationaler Mannschaften war auch diesmal wieder mit von der
Partie. Die Teams kamen aus Belgien, Dänemark, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich,
der Schweiz und zum ersten Mal auch aus Polen. Neben den ausländischen Gruppen
setzten sich die 250 Mannschaften zusammen aus 140 Reservistenteams, aktiven
Bundeswehrangehörigen, zivilen Gruppen sowie Polizei, Zoll und Bundespolizei.
Begonnen hatte die Veranstaltung wie üblich schon am Freitag mit dem Marsch und
der Kranzniederlegung am Ehrenmal. Hunderte von Soldaten nahmen bereits an
dieser Eröffnung teil.
Die Prüfungen der Teilnehmer wurden in diesem Jahr um eine weitere Disziplin
ergänzt. Neben dem P8- und G36Schießen wurde ein Fragebogen entwickelt.
Antworten u.a. zur Anwendung des Schusswaffengebrauchs bei internationalen Einsätzen,
den sogenannten "rules of engagement", mussten gefunden werden. Dabei
ist es vor allem wichtig die rechtlichen Rahmenbedingungen für den
Schusswaffengebrauch bei den jeweiligen militärischen Mandaten zu kennen.
Ebenfalls neu war ein Betreuungszelt an der Schießbahn, das von den Soldaten
des EloKa-Bataillons aus Frankenberg betrieben wurde. Abends folgte die
Siegerehrung in der Schützenhalle Hesborn. Überreicht wurden die Pokale von
Oberst Jürgen Bergmann, der seit Oktober 2005 Leiter des VBK 34 ist und somit
sein erstes IMHH erlebte, sowie von Stabsunteroffizier Niggemann als
Vorsitzender der Hesborner Reservisten und dem stellvertretenden Landrat Eckard
Scholz, der als Unteroffizier der Reserve den Pokal überreichte.
Der Gesamtsieg ging wieder an den Titelverteidiger, die Reservistenkameradschaft
aus Giesel mit 486 Ringen. Es waren drei Ringe mehr als im Vorjahr. Zweiter
wurde mit 476 Ringen die Mannschaft des 4. Wachbataillons des Bundesministeriums
der Verteidigung aus Berlin vor der zivilen Mannschaft aus Tief.
Bei der anschließenden Feier kamen auch die mehr als 100 Helfer und Funktionäre
der Reservisten Gleidorf, des VBK 34, des EloKaBtl 932 und des THW auf ihre
Kosten.
-2007
MITTEN DRIN statt nur dabei !!!
auch überregional
erfolgreich vertreten
HESBORN - Immer wieder ein absolutes Highlight, mit interessantem und abwechslungsreichem Rahmenprogramm, stellen für alle Reservisten Großveranstaltungen anderer Reservistenkameradschaften oder aktiver Truppenteile, mit internationalem Charakter dar. So auch das immer populärer gewordene "Internationale Militärschiessen Hesborn Hochsauerland" (IMHH), das die Reservistenkameradschaft Hesborn mit stetig wachsender Resonanz aus der umliegenden Bevölkerung veranstaltet. In diesem Jahr fand die Zentralveranstaltung einmal mehr in Hesborn statt. Zum Schießen ging es jedoch in diesem Jahr, wie man es mit "Leben in der Lage", wohl kaum trefflicher ausdrücken könnte, auf die 73 km entfernte Standortschießanlage nach Fritzlar.
Nun muss man sich unter einem "Internationalen Schießen" nicht vorstellen, dass es hierbei einzig und allein ums Schießen geht. Dieses ist zwar ein elementarer Bestandteil einer solchen Veranstaltung wie allein schon aus dem Namen hervorgeht aber dennoch nicht sein ausschließlicher Sinn oder einziger Charakter. Vielmehr ist es so, dass diese Zusammenkünfte nicht nur regional beschränkt, sondern deutschlandweit und international besucht sind. So trafen sich auch bereits am Freitag wieder Reservisten und aktive Soldaten aus ganz Deutschland, sowie Angehörige ausländischer Streitkräfte, zum Kameradschaftsabend, der nicht nur von Soldaten gut besucht und egal ob für Soldat, Reservist oder Zivilist, aufs unterhaltsamste gestaltet wurde. So war es auch wenig verwunderlich, dass man viele Kameraden aus den letzten Jahren wiedertraf und in anfangs gemütlicher Runde auch viele neue kennerlernte. Geschlafen wurde in etlichen, extra hierfür hergerichteten, Turnhallen, kurzerhand aufgebauten Zelten (die sich zu einem „Feldlager zusammenreihten) oder in weiteren Unterkünften in der Umgebung in und um Hesborn.
Samstagmorgen ging es dann nach kurzem Frühstück und dem obligatorischen Kaffee gleich zur Standortschießanlage, einem Schießstand der Bundeswehr, in das eine gute Autostunde entfernte Fritzlar. Entsprechend der Startreihenfolge gingen die Mannschaften, die jeweils aus 4 Schützen bestanden, an den Start für die Gruppenwertung. Geschossen wurde mit dem Standardgewehr der Bundeswehr, dem "G36", und der Bundeswehr Pistole "P8". Insgesamt starteten so weit über 200 Mannschaften und so war man trotz einiger Anlaufschwierigkeiten seitens der Hofgeismarer Reservisten mit dem Ergebnis, Platz 9 von 110 Mannschaften in der Reservistenwertung, recht zufrieden.
Aber nicht zuletzt dass ist ja auch Ziel und Sinn von Übungen. Üben fördert Sicherheit, gibt Vertrauen und bekanntlich ist auch noch kein "Meister(schütze)" vom Himmel gefallen.
Schiessbegleitend hierzu wurde durch die Kameraden der Infanterieschule Hammelburg die Vorstellung des „Infanteristen der Zukunft geboten.
Die Siegerehrung der Mannschaftswertung fand am Abend in Hesborn, beim „Ball der Nationen statt und so fand der Tag seinen gemütlichen Ausklang in kameradschaftlicher Runde. Für das passende musikalische Programm sorgte die Band „Chari Vari, die den gesamten Abend für eine gute Stimmung und die richtige Laune im „vollen Haus sorgten und dem feiernden Publikum - ganz in der Manier „mitten drin statt nur dabei einheizte.
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen sein sollte unbedingt mehr hierzu erfahren zu wollen, sollte es sich nicht nehmen lasen, einfach im Internet unter www.RK-Hesborn.de vorbei zu surfen. Wiedersehen werden sich die meisten Kameradinnen und Kameraden aus diesem Jahr wohl spätestens am Wochenende vom 30. Mai bis 1. Juni 2008 in Hesborn, - und wer nicht dabei war sollte sich für dieses Wochenende ganz bestimmt nichts anderes vornehmen.
An dieser Stelle möchte sich die Reservistenkameradschaft Hofgeismar bei den Kameraden die für die Ausrichtung dieser Veranstaltung verantwortlich sind oder diese unterstützt haben, sowie deren Familien, die wieder einmal als all die „guten Geister dieses Events allgegenwärtig waren, recht herzlich bedanken!!!
Wer jetzt erst recht seine persönliche Motivation an „der Reserve (VdRBw) wiederentdeckt oder gar gefunden haben sollte, kann ganz einfach über die Kreisgeschäftsstelle.